Australien
Eingestellt vor: 3 Jahr(en) am Sonntag, 03. Mai 2009 um 11:45 Uhr
Wie schon gesagt, war ich die ersten fünf Tage meiner Australienreise mit ein paar Freunden in Sydney.
Dort haben wir eine Stadtrundfahrt gemacht und sehr viel durch die Stadt gelaufen. Meine Füße taten jeden Abend weh vom vielen laufen.
Die Habourbridge haben wir zwei Mal zu Fuß überquert, da haben wir erst einmal gemerkt, wie lang diese Brücke eigentlich ist und natürlich haben wir viele Bilder geschossen.
Viele Bilder habe ich auch vom Operahouse gemacht, die Nachtbilder sind am schönsten. Vom Operahouse war ich persönlich ein bisschen enttäuscht. Auf den uns bekannten Bildern kommt es immer so pompös und modern rüber. Aber in Wirklichkeit ist es relativ klein und ist sehr alt. Das Dach ist auch gar nicht richtig weiß, sondern eher so ein grauweiß.
Aber alles in allem ist es schon schön anzusehen, vor allem bei Nacht mit der Habourbridge im Hintergrund. Einen Tage haben wir auch im Zoo von Sydney verbracht. Viele giftige Schlangen, Frösche und andere Tiere waren zu bestaunen. Von Sydney ging es dann nach Melbourne mit dem Flieger. In Sydney hatte ich dann so knapp 18 Stunden Aufenthalt. Bin quer durch die Stadt gelaufen und habe mir alles von „außen“ angeschaut. Am 16. April ging es dann morgens um sechs Uhr mit der Tour los. Musste natürlich noch mit meinem achtzehn Kilo Rucksack zehn Minuten laufen. Ich war dann wenigstens wach danach. Die ersten drei Tage waren wir unterwegs auf der Great Ocean Road. Die Fahrt führte vorbei an den zwölf Aposteln und an anderen Nationalparks, wo wir auf Berge gestiegen sind und durch Wälder gelaufen. Der 19. April war ein freier Tag in Adelaide, den wir mit Fahrradfahren zum Strand verbracht hatten. Am 20. April ging es dann endlich ins Outback für sechs Tage. Die ersten beiden Nächte hatten wir in Quorn verbracht. Von dort aus hatten wir verschieden Wanderungen auf Berge gemacht und Wallabies haben wir gesehen. Die Reise ging weiter nach Coober Pedy. Die Stadt liegt zu 80% unter Tage, da es im Sommer bis zu 56°C geben kann. Wer sich jetzt vorstellt, dass man nur die Eingangstüre der Häuser sieht (wie ich es mir vorgestellt habe), der liegt falsch. Die Häuser sind einfach in einen Berg gebaut. Die Stadt ist sehr hügelig. Es sind einfach die Hügel ausgehöhlt worden und darin sind die Häuser.
In Coober Pedy wird Opal abgebaut. Opal ist ein Stein, der in verschiedenen Farben schimmert. Sieht aus, wie ein Öltropfen in einer Pfütze.
Wir gingen auf einen kleine Führung in eine Opalmine. Natürlich war unsere Unterkunft auch unter der Erde. Ich kam mir vor wie in einem Bunker, aber war Interessant zu sehen, wie man leben kann. Nach unserer Nacht unter der Erde ging es dann nach Uluru (Ayers Rock). Dort haben wir in einem Camp übernachtet und haben den Sonnenuntergang am Uluru angeschaut. Der darauffolgende morgen begann um 4 Uhr morgens, denn wir wollten auch den Sonnenaufgang sehen. Danach hatten wir Zeit, einmal um den Stein zu laufen. Der Uluru ist der zweitgrößte Monolith (ein einziger Stein und kein Berg) Australiens. Der Ayers Rock ist knapp 300 m hoch, er geht aber noch 6 km in den Boden. Gegen Nachmittag ging die Fahrt weiter zum Kings Canyon, wo wir auch drei Stunden gewandert sind.
An diesem Abend haben wir unter freiem Himmel geschlafen. Wir haben uns in sogenannte „swags“ gelegt. Ist wie ein großer Schlafsack mit Matratze drin. War echt schön, jedoch konnte ich den Sternenhimmel nicht so genießen, obwohl kein Wolke am Himmel war, da ich keine Kontaktlinsen drin hatte. Wenn man an Australien und im Speziellen an die Tiere denkt möchte man nicht unbedingt draußen schlafen, aber für Schlangen ist es zu kalt, Spinnen sind eher im Gebüsch und das einzige Problem sind die Dingos, aber die würden nur Schnüffeln.
Dies hat uns unser Führer erzählt. Am nächsten Tag meinte er nur, dass er nie draußen schlafen würde, wegen den ganzen gefährlichen Tieren. Uns ist aber nichts passiert, wir hatten lediglich morgens um fünf Dingos heulen hören, sie sind auch immer näher gekommen, sind aber schlussendlich nicht ins Camp gekommen.
War echt ein schönes Erlebnis unter freiem Himmel zu schlafen. Am 27. April ging dann mein Flieger von Alice Springs nach Melbourne, wo ich vier Stunden am Flughafen verbrachte bis die nächste Maschine nach Auckland abgehoben ist. Um zwei Uhr nachts durfte ich dann noch fünf Stunden nach Napier heimfahren und anschließend gleich in die Schule zum Mitarbeitertraining. Abschließend lässt sich sagen, dass es eine echt schöne Reise war, es auch schön ist „nichts“ zu sehen. Bilder kommen auch gleich.
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