Endlich mobil!
Eingestellt vor: 3 Jahr(en) am Dienstag, 23. September 2008 um 11:02 Uhr
Heute Morgen habe ich nun endlich mein neues Auto abgeholt. Es ist ein Honda Orthia aus dem Jahre 1997. 1800 ccm mit 140 PS, Leistung satt. Elektrische Fensterheber, Airbag, sonstigen Schnickschnack und natürlich Automatik. Es ist ziemlich schwer ein Auto mit manueller Gangschaltung zu finden. Das Auto hat 167000 km auf dem Kasten und ist aber noch top in Schuss. Keine größeren Beschädigungen. Der Innenraum ist sehr gepflegt.
Ich wollte das Auto eigentlich gestern schon abholen, jedoch habe ich einen Check für das Auto machen lassen, welcher mich ein wenig zum Zweifeln bracht. Bei dem Check sind ein paar kleinere Mängel zum Vorschein gekommen. Zwei Lichter sind kaputt und es leckt ein wenig Öl. Mit diesem Wissen in der Tasche bin ich wieder zum Verkäufer zurück und habe ihm davon berichtet. Ich fragte ihn, ob ich mir es nochmals überlegen könne mit dem Auto. Er stimmte glücklicherweise zu. Die Autoverkäufer (auch privat), vertrauen einem sofort, als ich das Auto das erste Mal angeschaut habe hat er mir gleich den Schlüssel in die Hand gedrückt und mich eine Probefahrt machen lassen.
Ich wollte mir das mit dem Auto dann nochmals überlegen, wieder daheim angekommen erhielt ich eine SMS vom Verkäufer, dass er das Auto um 300 NZ$ (150 €) auf 2200 NZ$ (1100 €) reduzieren kann. Ich wollte eigentlich mit ihm am Abend nochmals über den Preis diskutieren, aber das hatte sich hiermit erledigt. Er hat das Auto schon beim ersten Treffen um 200 NZ$ (100 €) reduziert, ohne lange Diskussion. Ich sagte lediglich zu ihm, dass der Preis immer ein Problem beim Autokauf spiele und er mich darauf hin nach meinem Budget fragte, auf welches er sofort zustimmte (2500 NZ$).
Wie gesagt, heute Morgen habe ich dann das Auto abgeholt. Ein Auto zu kaufen ist in Neuseeland sehr einfach. Zwei Blätter von der Post holen, beide Unterschreiben diese und wieder abgeben, 4,50 € zahlen und schon hat das Auto den Besitzer gewechselt. Einfacher geht es kaum.
In Neuseeland kann man sogar ohne Versicherung fahren, wir sind aber von der Organisation aus verpflichtet eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Morgen geh ich dann mal auf die Suche nach einer Versicherung.
Ich habe auch schon das erste Geld für mein neues Auto errannt.
Gestern morgen haben wir hier auf der Ranch ein „Navigationrun“ gemacht. Wir bekamen eine Karte und einen Kompass. Die Aufgabe war es, die auf der Karte eingezeichneten Punkte zu finden und sich dort einen Stempel abzuholen.
„Navigationrun“ ist ein sehr beliebter Sport in Neuseeland. Unser Boss ist mit der Navigation sehr vertraut und hat uns gelehrt, wie man mit einer Karte und Kompass umgeht. Es war sehr interessant. Ich hatte gar nicht gewusst, dass ein Kompass so nützlich sein kann, wenn man weiß, wie man ihn benutzt, jedoch brauchten wir den Kompass nicht, da wir alle ungefähr wussten, wo die Punkte sein können.
Ich war der dritte, der gestartet ist. Der erste Checkpoint war schnell gefunden, der zweite war schon besser versteckt. Er war auf einer kleinen Insel im See. Dieser hat mich schon fast zur Verzweiflung gebracht. Ich wurde dann natürlich von der Gruppe, die hinter mir gestartet ist, eingeholt. Die haben den Checkpoint sofort gefunden.
Nun war ich aber wieder an der Reihe. Der nächste Checkpoint war auf einem Berg, am anderen Ende des Grundstücks. Hier hab ich dann wieder sehr sehr viel Boden gut machen können.
Zum Glück waren die andern Checkpoints für mich leicht zu finden. Beim letzten Checkpoint habe ich dann auch noch die beiden eingeholt, die als erste gestartet sind. Die suchten den Pfeiler schon mehrere Minuten. Ich hatte sehr viel Glück beim letzten. Ich bin einfach in den Wald hinein und stand direkt davor. Nun gings um die Wurst. Schluss Spurt zurück zum Startpunkt. Ich habe natürlich gewonnen ;-) und den Kurs in neuer Rekordzeit (zwanzig Minuten und dreißig Sekunden) absolviert.
Der Sieg brachte mir einen Tankgutschein über 10 € für mein neues Auto ein. JUHU.
mehr Bilder
Neurael > Jörg > Tagebuch
Keine Kommentare vorhanden
Zu diesem Artikel sind noch keine Kommentare vorhanden.
Ich würde mich aber freuen, wenn du einen schreiben würdest.
