Matakana Island
Eingestellt vor: 4 Jahr(en) am Donnerstag, 24. Juli 2008 um 14:12 Uhr
Heute ging es leider schon um 6:30 Uhr los, was für uns bedeutete, dass wir um 5:30 Uhr aufstehen mussten, dies war aber kein Problem, da wir den Tag davor sehr früh zu Bett gingen.
Nach einer halbstündigen Busfahrt kamen wir am Fährenhafen an und hatten noch ein wenig Zeit um uns den kleinen Hafen anzuschauen. Unsere Ankunft war perfekt geplant, denn in den nächsten Minuten ging die Sonne auf und wir konnten den wundervollsten Sonnenaufgang, den ich je gesehen hatte, betrachten.
Die Überfahrt zur Insel dauerte circa eine dreiviertel Stunde, da es Ebbe war und die Fähre nicht direkt übersetzen konnte. Wir wurden von einem sehr sehr alten Schulbus abgeholt. Dieser Bus ist der Schulbus der Inselbewohner, um die Schüler auf der Insel ein zu sammel.
Der Bus brachte uns zu einer Art Festhalle der Inselaner. Für uns wurde ein Hangi vorbereitet. Hangi ist die traditionelle Art das Essen zuzubereiten. Es wird ein Loch in die Erde gegraben und ein Korb, in der Regel ein Metallkorb, hineingelegt. In diesem Korb befinden sich verschiede Fleischsorten
(Rind, Lamm, etc.) und die Beilagen, wie z.B. Kartoffeln. Um das ganze zu erwärmen sind vorher Steine im Feuer erhitzt worden und ebenfalls in den Korb gelegt worden. Der Korb wurde wieder mit Erde bedeckt, um die Hitze nicht entweichen zu lassen, jedoch sind die Körbe mit mehreren Laken Stoff bedeckt worden. Der Erdhaufen sah aus wie ein großer Maulwurfhügel.
In der Festhalle angekommen wurden wir auf Maori begrüßt und es wurde ein Lied für uns gesungen. Wir wurden mit diversen Spezialitäten versorgt. Die Zutaten des Essens wurden alle auf der Insel angebaut oder produziert.
Nach unserem kleinen Frühstückchen schauten wir uns die Schule der Insel an, auf welche zur Zeit 40 Kinder gehen. Die Schule ist für Kinder bis 12 Jahre, danach gehen die Kinder auf ein College auf dem Festland. Den Kinder wird seid einigen Jahren wieder Maori gelehrt und auch in diesen Sprachen unterrichtet, damit die Sprache nicht verloren geht.
Als wir wieder zurück kamen führten uns die Kinder traditionelle Tänze auf, sangen Lieder für uns und schließlich zu gut der Letzt machten sie den Haka.Haka ist ein Kriegskampf der Maori, Maori waren/ sind die Ureinwohner Neuseelands. Wir hatten im Rahmen unseres Vorbereitungsseminars ebenfalls einen Haka einstudiert. Wir hatten jedoch den Haka der All Blacks modifiziert. Die All Blacks ist die Rugby Nationalmannschaft Neuseelands. Unsere Haka kam sehr gut bei den Einwohner Matakanas an, jedoch konnten wir die bösen Gesichtsausdrücke der Kinder nicht erreichen.
Um einen Teil unsere Kultur preiszugeben sangen wir die deutsche Nationalhymne. Bevor wir unser Mittagessen einnahmen führen wir mit dem Bus um die Insel und besichtigten eine Farm.
Nachdem Lunch spielten wir mit den einheimischen Kindern zuerst die Hauptsportart Deutschlands: Fußball, danach spielten wir die populärste Sportart Neuseelands: Rugby.
30 Minuten dauerten unsere Matches<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8" /><meta name="ProgId" content="Word.Document" /><meta name="Generator" content="Microsoft Word 12" /><meta name="Originator" content="Microsoft Word 12" />, danach wurden wir von einem neuen Busfahrer besser gesagt einer Busfahrerin abgeholt und sie brachte uns z
u einem Strand der Insel. Die Fahrerin hatte sehr großen Spaß, was man ihren Lippen ablesen konnte, über die Feldwege mit sehr großen Schlaglöchern zu „heizen“, sodass der ganze Bus klapperte.
Der Strand war von unbeschreiblicher Schönheit, weißer weicher Sand, türkis blaues Meer und keine Abfälle, keine Strandliegen. Okay, im Winter liegt auch keiner freiwillig an den Strand. Aber auch im Sommer (in Deutschland Winter) liegen hier nicht mehr als 20 Menschen, da die Insel noch im Privatbesitz der Bewohner ist.
Das vorletzte Highlight war das Tontaubenschießen und das allerletzte war die Kutschenfahrt zum Hafen zurück.
Wieder auf dem Festland angekommen führen wir mit dem Bus zu einem Lokal, wo wir zu Abend aßen und uns unsere Handys ausgehändigt wurden.Gegen 21 Uhr ging ein anstrengender, aber sehr eignisreicher und schöner Tag zu Ende. Auf der Insel überschlugen sich die Highlights.
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