Countdown (9. Juli 2009)
07/09/2009 16:00
Letzte Änderung:
Sonntag, 14.03.2010

Schafjagd

Eingestellt vor: 3 Jahr(en) am Donnerstag, 04. September 2008 um 13:52 Uhr

Gartenarbeiten standen heute auf dem Arbeitsplan. Wir hatten die Aufgabe das Rugbyfeld, den kleinen Campingplatz zu pflegen. Der Rasen wurde durch die Autos vom Tough Guy ein wenig demoliert. Wir gingen umher und füllten die Löcher wieder mit Erde und säten danach wieder Gras ein. Die Sonne schien für einen Frühlingstag sehr stark, sodass ich auch ins Schwitzen kam ;-) Sobald die Wolken verschwinden ist es gleich sehr heiß, die Sonnenstrahlen sind aufgrund des Ozonlochs intensiver als in Deutschland. Der heutige Arbeitstag war nicht sehr aufregend, das aufregendste kam erst noch. Die Schafe mussten wieder auf ihre ursprüngliche Weide zurückgebracht werden. Das war ein hartes Stück Arbeit. Ich habe gar nicht gewusst, dass Schafe so schnell sein können, man sieht sie immer nur so langsam umher trotten auf der Weide, aber so täuscht man sich ;-) Wir waren zu fünft und mussten drei Schafe einfangen. Wir trieben sie relativ schnell in eine Ecke und als wir sie fangen wollten sind sie alle drei wieder entwischt. Es ist sehr angsteinflößend, wenn drei ausgewachsen Schafe auf einen zu rennen. Ok dann war ich dran und durfte mit meinen Laufschuhen (Gummistiefel), den Berg wie auf dem Bild zu sehen hoch rennen. Nur dieses Mal öffneten wir das Tor, damit die Schafe vielleicht von alleine wieder zurück gehen, aber wer hätte es gedacht, sie gehen natürlich nicht dahin, wo sie sollen. Sie rannten einmal quer über das Grundstück und wir natürlich hinterher. Nach ca. einer Stunde jagt konnten die Schafe nicht mehr. Markus warf sich auf ein Schaf und konnte es, wie ein Rugbyspieler, zu Boden ringen. Schafe sind nicht gerade dumm, sobald wir das Schaf gefangen haben stellte es sich tot. Also haben wir versucht es aufzuheben und es zum Laufen zu zwingen, aber es blieb wie gelähmt. Als es nicht laufen wollte habe ich es einfach den Berg hinunter gerollt. Sobald wir außer Reichweite waren stand es auf und rannte wieder davon. Dieses Mal war es aber nicht mehr so schwer es zu fangen, da die Schafe erschöpft waren. Probieren wir es auf ein Neues, das Schaf zum Laufen zu zwingen. Fehlanzeige. Es war steif wie ein Stock. Ich dachte mir, wenn es nicht laufen will, dann fahren wir es eben. Es stand ein Leiterwagen herum, auf den wir das Schaf hievten und es dann wieder zurück zur Weide brachten. Das lustige war, dass das andere Schaf uns einfach gefolgt ist.
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