Countdown (9. Juli 2009)
07/09/2009 16:00
Letzte Änderung:
Sonntag, 14.03.2010

Tough Guy Challenge

Eingestellt vor: 3 Jahr(en) am Samstag, 23. August 2008 um 13:55 Uhr

Es war endlich soweit, der „Tough Guy run“ rückt immer näher. Jedoch war wie gewohnt um 8:30 Uhr Meeting, um den heutigen Tage zu besprechen. Ich musste nicht mehr viel helfen und hatte somit ein bisschen mehr Zeit um mich auf den Lauf mental vorzubereiten ;-). Ne ich aß lieber noch etwas. Um zehn Uhr zehn war es dann endlich so weit. Der Startschuss ertönte und mehr als fünfhundert Menschen erstürmten den ersten Berg. Wir hatten uns relativ weit vorne eingereiht, damit wir noch so viele Leute überholen müssen, zudem ist der Weg die meiste Zeit recht schmal. Nachdem wir den Berg wieder hinab gerannt sind ging es gleich mal einhundert fünfzig Meter durch stinkenden Matsch. Mit vollem Elan stürmte ich in den Matsch und wurde gleich eines bessern belehrt, dass man hier nur durch waten kann. Das durchqueren wäre eigentlich nicht schwer gewesen, wenn man den Grund gesehen hätte, denn es gab zwischendrin immer wieder größere Löcher in die man hineinfiel und wenn man nicht aufpasst landete man mit dem Gesicht im Matsch oder versank gar darin. Ich wurde zum Glück von diesen Strapazen verschont. Der Dreck war passiert, jetzt ging es fünf Minuten eine geteerte Straße aufwärts, bis es wieder auf das Gras wechselte und es ziemlich steil wurde, abwärts ging es dann um Kurven und über Hürden. Nun folgte der erste längere Schlamm und Wasser Lauf. Das Wasser war sehr kalt, da es aus dem Berg kommt. Als dies passiert war ging es ein mal um den See und natürlich folgte ein Sprung ins kalte Nass. Daraufhin folgte eine Seilbrücke, bei der es zu einem großen Stau kam den ich umging, indem ich durch den Bach lief. Was folgte glich einem Übungsgelände der Armee. Wir mussten unter Stacheldraht durch robben. Jetzt folgte der steilste Berg, bei dessen Besteigung gab es Seile zur Hilfe. Hinab ging es nun zum Lake Rotokawau, vorbei an einem nach Schwefel riechenden Stein und wieder hinauf über die Treppen. Zurück zum Camp folgte ein Sprung anderthalb Meter hinunter und zu gut der letzt kam das härteste Stück der ganzen Runde. Es ging durch sehr dichten und bauchnabeltiefen Schlamm, der mich nicht mehr loswerden lassen. Ich versank bis zum Bauchnabel im Matsch und blieb stecken und hatte eine halbe Minute zu kämpfen um wieder raus zu kommen. Weiter ging es durch eine fünfzig Meter lange Strecke mit Reifen auf dem Boden, danach folgte der Endspurt. Meine Zeit weiß ich momentan nicht genau, da die Listen demnächst im Internet veröffentlicht werden. Es waren glaube ich knapp vierzig Minuten, die ich für sechs Kilometer durch Schlamm und hinauf auf Berge benötigte. Alles in allem war es ein sehr schöne, wenn auch anstrengendes Erlebnis. BUT NOW I AM TOUGH!!!! ;-)
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