Countdown (9. Juli 2009)
07/09/2009 16:00
Letzte Änderung:
Sonntag, 14.03.2010

Waitomo Caves mit Glühwürmchen

Eingestellt vor: 3 Jahr(en) am Samstag, 30. August 2008 um 06:51 Uhr

Der heutige Plan war es, dass wir zu den Waitomo Caves fahren. Fahren ist gut, jedoch brauchen wir dazu ein Auto oder besser gesagt zwei Autos, da wir aber nur eines hatten machten wir uns nach einem drei Toastbrotfrühstück auf den Weg zu einem Autoverleih. Die Suche stellte sich nicht so einfach dar, wie gedacht. Die meisten Autovermietungen machen erst um neun Uhr auf, jedoch fanden wir relativ schnell einen Autoverleih, der uns für vierzig Euro ein Auto für den Tag zur Verfügung stellte Mit vollen Tanks starteten wir gegen halb neun. Hundertsechzig Kilometer später waren wir in am Ziel angekommen und bezahlten unseren Höhlentrip. Mit einem kleinen Bus ging es auf den Berg, die Landschaft war wunder schön, sie ähnelte der Landschaft aus Herr der Ringe. Es lagen Felsen in saftig grünem Gras. In einer kleinen Hütte bekamen wir Neoprenanzüge, sowie weiße Gummistiefel. Der Weg zum Höhlenabstieg ging über Schafsweiden. Dort angekommen wurden wir mit den Sicherheitsvorkehrungen vertraut gemacht und mussten durch einen sehr engen Spalt eine Leiter hinabsteigen. Zu anfangs war es sehr Unheimlich in einer Höhle zu stehen, die Furcht wich aber der Aufregung. Der Wasserstand in der Höhle betrug vierundzwanzig Zentimeter, was sehr hoch war. Der Weg durch die Höhle führte über Steine, durch steinerne Durchgänge sowie durch Wasser. In einer großen Halle angekommen löschten wir unsere Lichter und sahen Glühwürmchen.  Die Führer erzählten uns ein wenig über die Glühwürmchen. Die Glühwürmchen leben bevorzugt in feuchtem Umfeld. Durch ihr leuchten ziehen sie Insekten an und fangen diese durch ihre klebrigen Fäden. Bei ausgewachsenen Tieren dient das Leuchtsignal zum Anziehen eines Partners. Mit gelöschten Lampen folgten wir in einer Polonaise dem Licht der Glühwürmchen. War sehr beeindruckend wie viel Licht diese kleinen Tiere aussenden können. Es folgte eine Fahrt auf Reifen durch die Dunkelheit, nach der Fahrt mussten wir aufgrund des hohen Wasserstandes einige Meter schwimmen. Das Wasser war eisig kalt. Es hatte lediglich zehn Grad. Die Anzüge hielten uns einigermaßen warm. Aber nach einiger Zeit lief das kalte Wasser oben bis ganz nach unten durch. Zum Glück bekamen wir unmittelbar danach eine Aufwärmung in Form von Zitronentee. Wer Lust hatte konnte durch einen sehr schmalen zehn Meter langen Spalt durch kriechen. Ich wagte es und als ich den Gang passiert hatte war ich sehr froh. Der Gang war teilweise sehr eng, so dass man sich hochkant durchquetschen musste und man teilweise das Gefühl hatte stecken zu bleiben. Gegen Ende kamen wir zur „pinball alley“. Hier legten wir uns mit dem Rück auf das Wasser, unsere Anzüge ließen uns auf der Oberfläche treiben. Wir wurden von einer Stromschnelle einige Meter nach unten gespült. Der Name „pinball“ kommt da her, da der Gang sehr schmal ist und man unter Umständen wie ein „Pinball“ an den Wänden abgestoßen wird. Fünf Meter später konnten wir das Tageslicht sehen und verließen die Höhle. Es war ein sehr schöner, aufregender Ausflug, der sein Geld wert war.
Neurael > Jörg > Tagebuch

Keine Kommentare vorhanden

Zu diesem Artikel sind noch keine Kommentare vorhanden. Ich würde mich aber freuen, wenn du einen schreiben würdest.

Kommentar verfassen